10Jul

OBEDIRA: im Alltag

Massenmedien üben einen großen Einfluss auf unser Leben aus. Täglich werden wir mit Nachrichten bombardiert, die gegen christliche Werte und Prinzipien verstoßen. Hast du dich schon mal gefragt, womit du deine Seele, Verstand und Geist ernährst? Welche Botschaft erhält dein Herz durch die Musik oder die Interviews, die du hörst? Dient es zur Erbauung?

In dem Unternehmen in dem ich arbeite, wurde ich damit konfrontiert, täglich Radio OBEDIRA zu hören und “NUR“ diesen Sender. Dies liegt zum Teil daran, dass meine Arbeitskollegen Christen sind und zum anderen, dass unser Radio nur von diesem Sender gutes Signal empfängt. Am Anfang war es für mich sehr ungemütlich, aber heute empfinde ich es als einen großen Segen.

Ich habe mehrere Monate damit gekämpft, nicht mehr weltliche Musik zu hören und mein Radio nur auf christliche Programme einzustellen. Ich merkte, dass mein Inneres dadurch verändert wurde, wenn ich Anbetungslieder und einige Worte der Besinnung morgens und abends hörte. Natürlich haben wir in Jesus die volle Freiheit, weltliche Musik zu hören, aber da müssen wir uns fragen: tut es mir gut? Gefällt es meinem himmlischen Vater und baut es mich auf?

Ich möchte besonders das Programm “Contra-Corriente“ (deutsch: gegen die Strömung) betonen, dessen Interviews von großem Segen für mein Leben waren und sind. Ganz besonders hervorheben möchte ich die Pastoren Emilio Agüero Esgaib und Miguel Gill, die unter der Leitung des Heiligen Geistes und Weisheit von Gott herausfordern, „gegen die Strömung“ zu schwimmen. Ich stimme ihnen zu, dass nur der Fisch, der gegen den Strom schwimmt, auch wirklich lebendig ist. Und das möchte ich euch mitgeben: „gegen den Strom zu schwimmen“, auch wenn die weltlichen Angebote unzählig sind, immer die christlichen Sender zu hören. Diese stärken unsere Seele, sie festigen uns in Momenten der Angst und heben unsere Stimmung.

Heutzutage kann ich klar bezeugen, dass die gepredigten Worte von christlichen Radioansagern mein Herz beeinflusst haben und weiter berühren. Die Saat der guten Nachrichten des Radios OBEDIRA hat Frucht getragen und es ist mein Gebet, dass sie das auch weiterhin macht.

Annika Siemens, Hörerin von Radio OBEDIRA

MBG Concordia

Dieser Artikel wurde entnommen aus der Juli-August Ausgabe der Zeitschrift Gemeinde unter dem Kreuz des Südens (GuKS) welche herausgegeben wird von der Vereinigung der Mennoniten Brüder Gemeinden Paraguays. HIER können sie die ganze Ausgabe lesen.