15Nov

Worte des Vereinigungsleiters 06/2017

Diese Ausgabe der Zeitschrift „Gemeinde unter dem Kreuz des Südens (GuKs)” ist die Letzte in diesem Jahr. In den sechs Ausgaben, die wir während des Jahres in die Heime geschickt haben, haben wir versucht, in abwechslungsreicher Art und Weise über das vielseitige Geschehen in der Vereinigung zu informieren. Das Ziel der GuKs ist ja, immer wieder über unsere gemeinsame Arbeit zu informieren und für die Arbeit zu motivieren. Dabei versuchen wir sowohl aus dem Geschehen der Gemeinden wie auch über die Arbeit in den Institutionen zu informieren. Dieses geschieht aber nicht nur durch GuKs, sondern auch durch z.B. das Informationsblatt „Der Zeuge“, das Informationsblatt „Mosaik“, das über die Arbeit in den Schulen berichtet, das Informationsblatt vom Campus Gutenberg, Kurzfilme, unsere Facebook Seite Internetseite der Vereinigung.

Obwohl wir nicht unbedingt viele Rückmeldungen bekommen, glauben wir doch, dass viele Geschwister aus unseren Gemeinden die Informationen lesen, wenigstens teilweise. Besonders bei der Facebook Seite oder der Internetseite können wir beobachten, dass die Berichte und Informationen gelesen werden. Oft sind es auch Leute aus dem Ausland, die sich diese Seiten ansehen.

Durch die genannten Informationskanäle versuchen wir eine enge Beziehung zwischen den Gemeinden, den Institutionen und der Arbeit der Vereinigung zu fördern. Diese enge Beziehung ist ganz entscheidend. Unsere gemeinsame Arbeit hat nur dann eine Berechtigung, wenn sie ganz eng mit den Gemeinden verbunden ist. Bei langjährig bestehenden Institutionen, die mal als Missionsprojekte einer Gemeinde bzw. Konferenz angefangen haben, kann es leicht passieren, dass sie eine eigene Dynamik entwickeln, losgelöst von den Gemeinden. Wenn dieses geschieht, dann sind die Institutionen vielleicht noch gute Sozialprojekte, aber nicht mehr missionarische Werkzeuge der Gemeinden. Von daher ist es ganz wichtig, dass unsere Vereinigungsinstitutionen ganz eng mit den Gemeinden verbunden bleiben.

Die enge Beziehung muss aber immer wieder von beiden Seiten gesucht und gefördert werden. Wie schon erwähnt, müssen die Institutionen in verschiedener Art und Weise über ihre Arbeit berichten. Andererseits ist es aber auch sehr wichtig und ermutigend, wenn Geschwister aus den Gemeinden einen Einsatz oder einen Besuch bei einem bestimmten Arbeitsbereich der Vereinigung machen. Ein sehr gutes Beispiel lieferte uns in diesem Jahr die Jugend der MBG Concordia. Als der Leiter vom Missionskomitee hörte, dass bei der Albert Schweitzer Schule der Spielplatz bei der Vorschule renoviert werden sollte, setzte er die Jugend in Bewegung. Durch einen persönlichen Einsatz bei der Schule, durch das Verkaufen von Mittagsessen und das Einsammeln von Kollekten auf den Jugendstunden, trugen sie dazu bei, dass die Hälfte der erforderlichen Finanzen zusammengetragen wurde. Dieses Vorbild trug dazu bei, dass auch Ex-Schweitzer Studenten dazu motiviert wurden, einen Teil der benötigten Finanzen zu erwirtschaften.

Die Arbeit der Vereinigung ist der verlängerte Arm der Gemeinden. Es ist unsere gemeinsame Arbeit. Lasst uns immer wieder nach einer engen und dynamische Beziehung zwischen den Gemeinden und den Werken der Vereinigung streben.

 

Theodor Unruh – Vereinigungsleiter

Dieser Artikel wurde entnommen aus der November-Dezember Ausgabe der Zeitschrift Gemeinde unter dem Kreuz des Südens (GuKS) welche herausgegeben wird von der Vereinigung der Mennoniten Brüder Gemeinden Paraguays. HIER können sie die ganze Ausgabe lesen.